
Wie dieses Optimum aussieht, darüber bestehen unterschiedliche Vorstellungen.
Allen gemeinsam sind aber die Hauptkriterien Endgeräte-Mobilität und Dienste-Mobilität mit einer daraus folgenden persönlichen Mobilität.
Unter Endgeräte-Mobilität versteht man, daß der Anwender unter einer Rufnummer überall erreichbar ist. Ob dies über ein durchgehend benutztes Endgerät, z.B. Multinorm-Handy, erfolgt, oder ob der Nutzer an verschiedenen Orten unterschiedliche Endgeräte nutzt (Firma - Festnetzapparat, zu Hause - Heimapparat, unterwegs – Handy) soll ihm überlassen bleiben.
Dies soll aber so geschehen, daß er die von ihm benötigten Dienste (Voice, SMS, Daten, usw.) immer zur Verfügung gestellt bekommt. Welches Endgerät er dabei benutzt, an welchen Ort er sich befindet und in Folge in welchem Netz er gerade angemeldet ist, soll dabei keine Rolle spielen. Darum sollen die Roaming-Partner kümmern.
Die persönliche Mobilität wird aber erst dann komplettiert, wenn dem User dies auch alles kostenoptimiert zur Verfügung gestellt wird. Daß sich hier die Vorstellungen von Anbieter und Anwender meist unterscheiden, liegt in der Sache. Allerdings sind in anderen Ländern und Regionen hier bereits wesentlich fortschrittlichere Implementierungen möglich.
Letztendlich entscheidet der Anwender, für was er wieviel bezahlen will. In Deutschland und weiten Teilen Europas versucht man dem Kunden vorzumachen, wie modern es doch im FMC-Mittelalter zugeht. – Wer spricht hier von Lobbyismus ?
Lassen sich aus der FMC bereits heute Vorteile ziehen ?
Ja, verschiedene Teildienste sind bereits heute möglich und tragen auch zur Reduzierung der Kommunikationskosten bei. Und zukünftig werden auch Organisationen wie die FMCA (Fixed Mobile Convergence Alliance – www.thefmca.com), aber vorallem das kritische Verhalten der Anwender, dazu beitragen, das FMC nicht nur eine technische sondern auch eine Kostenalternative darstellt.